Nacharbeiten nach Starkregen

Am Dienstag, 7.Juni 2016 erhielt die FF Aschenberg einen Arbeitsauftrag nach dem zwei Tage zuvor stattgehabten Starkregen mit Überflutungen.

Als erstes galt es bei der betroffenen Fischzuchtanlage mittels Kanalratte die Zuflussleitung welche durch angeschwemmtes Treibgut verlegt war wieder voll durchgängig zu machen. Nach ca. einer Stunde konnte dieser erste Einsatz abgeschlossen werden und es wurde zum Privatanwesen des Betroffenen verlegt. Hier kam neuerlich die Kanalratte zum Einsatz, jedoch gestalteten sich die Bedingungen deutlich schwieriger. In einem mehr als 5 Meter tiefen Schacht mit nur einem Meter Durchmesser der zur Kellerentwässerung dient war der Ablauf soweit verstopft, dass das ankommende Wasser zu wenig abfliessen konnte. Mittels Leiter und durch Rettungsset gesichert ging ein Kamerad auf den Grund des Schachtes um die Kanalratte voranzuschieben. Nach mehreren Versuchen kam am ca. 250 Meter entfernten Auslauf ein  Igel zum Vorschein der aus unerklärlichen Gründen in diese Leitung gekommen war.

Nach insgesamt 3 Stunden konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden. Es standen 4 Kameraden im Einsatz.

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Überflutung nach langanhaltenden Regenfällen

Am 04. Juni 2016 wurde die Feuerwehr Aschenberg nach der Straßenreinigung zu einer Überflutung gerufen. Durch die starken Regenfälle in den vergangenen Tagen stieg der Pegelstand des Kößlbaches stark an.

Eine in unserem Einsatzgebiet liegende Fischzucht war durch den hohen Wasserstand stark gefährdet. Durch das Überwasser am Kößlbach konnte das Abwasser der Teiche nicht mehr richtig abfließen. Mit Hilfe unseres Stromerzeugers und der Tauchpumpe konnten wir das Überlaufen der Teiche verhindern.

Nach gut 3,5 Stunden konnten 17 Mann unter Einsatzleiter HBI Baminger Stefan den Einsatz beenden und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

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Straßenreinigung nach Starkregen

Am Samstag den 04.Juni 2016 wurde die Feuerwehr Aschenberg um 18:14 zu einer Straßenreinigung nach Höll alarmiert. Auf Grund der langanhaltenden Regenfälle wurden Teile des Güterweges zwischen den Ortschaften Ginzldorf und Höll mit Schlamm überflutet.

Nach der Lageerkundung durch Einsatzleiter HBI Baminger Stefan wurde der Güterweg durch Lotsen abgesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Mit Hilfe der ortsansässigen Landwirte, welche schnell zur Hilfe eilten, konnte die Straße rasch von den gröberen Schlammmassen befreit werden. Daraufhin wurde eine Wasserversorgung vom nahegelegenen Bach aufgebaut und mit C-Rohren eine Straßenreinigung durchgeführt.

Nach der Reinigung der Schläuche könnte die Feuerwehr Aschenberg die Einsatzbereitschaft wiederherstellen. Die Dauer des Einsatzes beträgt ca. 3,5 Stunden und wurde mit 17 Mann abgewickelt.

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